Fasching

Am Rosenmontag haben wir Fasching gefeiert.
Wir haben uns sehr gefreut, dass wir diese Sause zusammen mit den Kindern aus der Burgauerstraße und ihren Betreuern Danielle, Josephine und Ali machen konnten.
Schön, dass ihr da wart!

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Erst haben wir uns ein bisschen über den Fasching unterhalten.
Was es denn mit dieser Feierlichkeit auf sich hat.

Zum einen ist es ein letztes ordentliches Krachen lassen vor der Fastenzeit
als Vorbereitung auf das Osterfest.
Wir konnten unsere Fastengewohnheiten austauschen.
Wann, wie und wie lange wird bei wem gefastet?
Bei den Jesiden im Irak, bei den Muslimen in Afghanistan, bei den Christen z.B. hier in Deutschland …

Ein Mädchen wusste, dass es im Fasching aber auch u.a. darum geht,
den Winter zu vertreiben und den Frühling aufzuwecken.
Ja, das können wir hier am Platz gut verstehen!
Nachdem wir in erster Linie im Freien zu Gange sind, haben wir auch
langsam genug von Kälte, Dunkelheit und Schnupfnasen!

Und was macht man, wenn man den Winter vertreiben will?
Man macht sich zum Fürchten gruselige Masken und erschreckt ihn!

Und man macht ordentlich Krach.
Mit Trommeln, Trompeten, Ratschen, Rasseln usw.

Also haben wir Rasseln gebaut.

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Aus Astgabeln, Draht und Kronkorken.

Schönen, bunten Kronkorken. So bunt wie das Frühjahr!
Die haben wir vom Giesinger Bräu bekommen.
So eine Farbpalette will natürlich sortiert werden!

Jeder konnte sich für seine Rassel seine Lieblingsfarben aussuchen.

Um unsere Korken auf dem Draht auffädeln zu können, mussten wir sie erst einmal durchlöchern.
Mit Hammer und Nagel. Klar, das hat Spaß gemacht!
Hämmern ist immer toll!

Und dann wurde gefädelt und gewickelt …

Und weil so viel Werkeln hungrig macht, haben wir uns ganz viel Rührei mit Tomaten gekocht.
Und natürlich FRÜHLINGSzwiebeln!

Für so viele Kinder, da musste natürlich fleißig geschnibbelt werden.
Das kannst Du glauben!

Dazu gab es leckere Butterbrote.
Mit herrlichen Broten von der Fritz Mühlenbäckerei.
Herzlichen Dank noch einmal für die großzügige Spende: Ganze elf Laib Brot!
Acht haben wir gleich verputzt. Den Rest am nächsten Tag. Als Käsebrote.

Natürlich haben wir uns auch geschminkt.
Als Tiger. Oder mit frühlingshaften Blumen. Oder bunten Luftballons …
Kati und Alena haben uns dabei geholfen:

Und was darf natürlich auf keinem Fest fehlen? Na klar: Musik!
Gut, dass der Stefan so viele spannende Instrumente hat.

Zum Abschluss gabe es noch süße Leckereien, die unser Besuch mitgebracht hat.

Und habt ihr etwas gemerkt?
Das mit dem Winteraustreiben hat echt geklappt!
Wir hatten das herrlichste Wetter!

Ein schöner Tag.
Liebe Burgauer, wir freuen uns auf Euren nächsten Besuch!

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